Einführung | Finanzbericht 2016

Finanzbericht 2016

Einführung in den Finanzbericht 2016

Der christliche Glaube verlangt die Tat, das Handeln für die Menschen. Die Werte, die uns der Glaube setzt, bestimmen auch die Aufgaben der Kirche. Ihre seelsorgerischen und karitativen Aktivitäten sind keine Wohlfahrtsmaßnahmen, die einfach delegiert werden könnten. Der Dienst an den Menschen ist das Fundament der Seelsorge und der Auftrag jedes Katholiken. Als Beistand und Begleiterin der Menschen ist die Kirche damit auch aktiver und gestaltender Teil der Gesellschaft. Die aus dem Glauben erwachsenen Werte geben Orientierung, setzen soziale und kulturelle Impulse und stiften Identität. Die Kirche leistet damit einen wichtigen Beitrag zu unserem Zusammenleben, und zwar über ein rein materielles „Funktionieren“ hinaus.

Das Erzbistum setzt die verfügbaren Mittel ein und nimmt damit gestaltenden Anteil am gesellschaftlichen Leben. Das findet seinen Ausdruck in vielerlei Aktivitäten, vor allem in der Seelsorge, im karitativen Engagement und in der Bildung. Die Finanzpolitik des Erzbistums sorgt dafür, dass die Kirche ihre Aufgaben und Verpflichtungen dauerhaft erfüllen kann. Der Finanzbericht 2016 zeigt, wie dies im Verlauf des Jahres umgesetzt wurde und wie die Nachhaltigkeit des kirchlichen Wirkens sichergestellt wird.

Wirtschaftlich bietet die derzeit stabile konjunkturelle Entwicklung der Kirche weiterhin gute Handlungsmöglichkeiten. Mit einer Ausweitung des Mitteleinsatzes in wichtigen seelsorgerischen und karitativen Bereichen konnte das Erzbistum bereits im Jahresverlauf zusätzliche Impulse setzen. Wir sind uns aber bewusst, dass die Finanzpolitik auch absehbare Entwicklungen im Auge behalten muss, die zu Veränderungen des Mitteleinsatzes, langfristig aber auch zu Einschränkungen führen werden.

 

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