Pastoraler Zukunftsweg

Aktuelle Etappe des Pastoralen Zukunftsweges

Neue Etappe seit Juni 2018

Der Pastorale Zukunftsweg im Erzbistum Köln geht nach einer ersten Phase der Klärung und bereits vielfältiger Überlegungen und Aufbrüchen in Seelsorgebereichen, Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen in eine nächste Etappe. Sie hat mit der 
> Vollversammlung des Diözesanpastoralrats am 29./30. Juni 2018 begonnen.

In den nächsten gut 2 Jahren soll innerhalb eines strukturierenden Projektes und unter Beteiligung möglichst vieler Menschen aus dem Erzbistum Köln

  • die Situation, in der sich Gemeinden und Erzbistum heute befinden, nüchtern analysiert,
  • für den zukünftigen Weg anstehende Fragen, Vorschläge, Ideen, Einsichten gesammelt, struktueriert und bearbeitet
  • und konkrete Schritte beschlossen werden.

Es geht darum, wie die Kirche im Erzbistum Köln in einer sich verändernden Gesellschaft, ihrer Sendung in der Welt nachkommen und lebendig Kirche für und mit den Menschen sein kann.

5 Arbeitsfelder mit möglichst breiter Beteiligung

In > 5 Arbeitsfeldern sollen zentrale Themenbereiche vertieft erarbeitet werden. Der Diözesanpastoralrat beschloss dazu ein umfangreiches > Fragen- und Aufgabenpaket, das diese Etappebestimmen wird.

Dabei werden die Arbeitsgruppen, die sich je mit diesen Arbeitsfeldern beschäftigen, in einer ersten Phase aus den vielfältigen Fragen 4 - 6 für das Arbeitsfeld zentrale Themen identifizieren. Dann geht es darum, je adäquate Wege und Instrumente zu erarbeiten, wie möglichst viele Katholiken aus Gemeinden, Verbänden, Gremien und kirchlichen Einrichtungen beteiligt werden können. Diese konkrete Beteiligung sowie die inhaltliche und praktische Ausgestaltung, wie die Ergebnisse erarbeitet werden sollen, wird auf der Sitzung des Diözesanpastoralrats im November 2018 vorgestellt und diskutiert.

  • Arbeitsfeld 1: (Geistlicher) Kulturwandel, Vertrauensarbeit
    Leiter: Pfarrer Franz Meurer, Köln
  • Arbeitsfeld 2: Kirche (in ihrer ganzen Breite) vor Ort
    Leiter: Kreisdechant Norbert Hörter, Bergisch Gladbach
  • Arbeitsfeld 3: Kommunikation, Dialog, Öffentlichkeit
    Leiter: Pastoralreferent Dr. Werner Kleine, Wuppertal
  • Arbeitsfeld 4: Ausbildung, Kompetenzerweiterung
    Leiterin: Pastoralreferentin Irmgard Conin, Köln
  • Arbeitsfeld 5: Effizienz und Nachhaltigkeit
    Leiterin: Dr. Mechthild König, Bergisch Gladbach, Unternehmensberaterin und Mitglied im Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat

Projektstruktur

Damit effizient gearbeitet wird und es im geplanten Zeitrahmen zu Ergebnissen kommt, hat diese aktuelle Etappe eine > Projektstruktur.

Das Erzbistum Köln hat sich entschieden, dabei externe Unterstützung in Prozesssteuerung und Methodenwissen hinzuzuziehen; diese externe Unterstützung geschieht durch das Unternehmen Boston Consulting Group (BCG).

Geistlich unterwegs

Auch auf dieser aktuellen Etappe des Pastoralen Zukunftswegs vertraut das Erzbistum Köln darauf, dass Gott seinen Weg in die Zukunft begleitet. Das Bewusstsein für die Notwendigkeit seiner Hilfe und Führung findet seinen Ausdruck in der Weise, wie der Weg auch als strukturierter Prozess geistlich gegangen wird.

Zu den Zielen der aktuellen Etappe gehört auch, dass in den kommenden Jahren konkrete Schritte für einen geistlichen Kulturwandel gegangen und dazu erste Maßnahmen umgesetzt werden, die sich aus den Ergebnissen der Arbeitsfelder ergeben.