Qualitätstableau

Wie sieht das Qualitätstableau aus?

Im Qualitätstableau wird erläutert und definiert, was Unterrichts- und Schulqualität ausmacht. Es ist der Rahmen, auf den bei der Qualitätsanalyse Bezug genommen wird. Das Tableau definiert die Standards, nach denen Schulen in NRW analysiert werden. Es kann aber auch Impulse und Anhaltspunkte für eine schulinterne Entwicklung und Evaluation bieten. 

Das Tableau wiederum gründet sich auf den Referenzrahmen Schulqualität des Landes NRW, der in einem komplexen Verfahren erarbeitet wurde.

Auch der Qualitätsbereich 7 „Eigenprägung katholischer Schulen in Freier Trägerschaft“ fußt auf einem Orientierungsrahmen, nämlich dem der deutschen Bischöfe, die in der Veröffentlichung „Qualitätskriterien für Katholische Schulen“ (2009) niedergelegt sind.

 

Das Qualitätstableau für Katholische Schulen in freier Trägerschaft unterscheidet sich grundsätzlich kaum von dem für staatliche Schulen. Insofern sei auf die Darstellung des staatlichen Tableaus unter folgendem link verwiesen:

Tableau QA NRW

> www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulentwicklung/Qualitaetsanalyse/Tableau/Tableau/

 

Das katholische Qualitätstableau benennt sieben Qualitätsbereiche, denen insgesamt 31 Qualitätsaspekte zugeordnet sind. Konkretisiert werden die Aspekte durch 161 Kriterien. Der Unterschied zwischen den beiden Tableaus besteht in dem zusätzlich eingefügten 7. Qualitätsbereich, dem so genannten QB 7- „Die Eigenprägung Katholischer Schulen in freier Trägerschaft“.

> Das Tableau zum Download (PDF)

 

Neu ist bei beiden Tableaus, dass zwischen verpflichtenden und ergänzenden Kriterien unterschieden wird. Die verpflichtenden Kriterien sind gelb eingefärbt und dienen in jedem Fall als Prüfgrundlage. Mit welchen zusätzlichen, ergänzenden Kriterien die Schule evaluiert werden soll, wird im Abstimmungsgespräch von den schulischen Gruppen festgelegt. Derzeit sind im QB7 alle Kriterien verpflichtend.