Wallfahrt 2018

Die sechsten Klassen Erzbischöflicher Schulen
Die sechsten Klassen Erzbischöflicher Schulen
Die sechsten Klassen Erzbischöflicher Schulen
Die sechsten Klassen Erzbischöflicher Schulen

Die sechsten Klassen Erzbischöflicher Schulen Altenberg Wallfahrt

Wallfahrt sechster Klassen Erzbischöflicher Schulen nach Altenberg

Wallfahrt der sechsten Klassen Erzbischöflicher Schulen

Der Beginn

Altenberg. Am 29. Mai begann die diesjährige Altenbergwallfahrt der Erz­bischöflichen Schulen. Bei der jährlichen Sternwallfahrt pilgern an vier Terminen insgesamt rund 3.000 Schüler der sechsten Klassen zum Alten­berger Dom. In diesem Jahr werden sich 19 Schulen an der Wallfahrt betei­ligen. Den Abschluss findet die Wallfahrt am 14.06.2018 mit Kardinal Woelki. 

Die Startpunkte befinden sich an fünf Kirchen in der Nähe von Altenberg: St. Pankratius in Odenthal, St. Michael in Odenthal-Neschen, St. Nikolaus in Leverkusen, St. Apollinaris in Wermelskirchen-Dabringhausen und St. Maurinus in Leverkusen-Lützenkirchen.

Dort halten die Teilnehmer jeweils eine Statio und machen sich dann zu Fuß nach Altenberg auf, wo sie gegen 12:15 Uhr eintreffen

Die Tradition

Seit 1987 steuern die Schüler der Erzbischöflichen Schulen jedes Jahr den Altenberger Dom an. Von 1999 bis 2009 war die Basilika in Knechtsteden ihr Ziel. Aufgrund des Jubiläums der Grundsteinlegung des Altenberger Doms führt die Wallfahrt seit 2009 wieder nach Altenberg.

Neben dem spirituellen Erlebnis soll vor allem das Gemeinschaftsgefühl unter den Schülern gestärkt werden. Das Zusammentreffen der verschiede­nen Schulen am Altenberger Dom verdeutlicht den Teilnehmern außerdem, im Glauben nicht alleine unterwegs zu sein.

Seit Jahrtausenden bekannt

Wallfahrten sind schon seit Jahrtausenden und in vielen Religionen bekannt

Die Motivationen, warum Menschen Wallfahrten unternommen haben und noch immer unternehmen, sind unterschiedlich. Auch im Christentum ist das Wallfahrtswesen eine weitverbreitete Frömmigkeitspraxis. Im Laufe der Kirchengeschichte ist eine Vielzahl von Wallfahrten und Wallfahrtsorten entstanden. Inhalt und Form variieren jedoch stark. Gerade heute scheint vom Pilgern wieder eine neue Faszination auszugehen.

Wallfahrten nicht nur im Christentum

Wallfahrten werden außer im Christentum z. B. im Judentum, im Islam (als sogenannte „5. Säule“ Pflicht jedes Muslims mit Hauptheiligtum Mekka), im Buddhismus und im Hinduismus  praktiziert und sind bereits in der griechisch-römischen Antike und bei den alten Ägyptern nachweisbar. Während einer Wallfahrt werden nicht nur vor dem Aufbruch, unterwegs und am Ziel Gottesdienste gefeiert, sondern die Wallfahrt als Ganze ist Gottesdienst, bei dem die Pilgernden jederzeit eine Gottesdienstgemeinde sind. Die Wallfahrt als solche stellt sowohl von ihrem Wesen als auch von ihrer Gestalt und Gestaltung her ein gottesdienstliches Bewegungselement besonderer Art dar. Sie bezeichnet ein höchst konkretes, leibhaftes Unterwegssein, kann aber auf diese Weise gleichzeitig auch zur geistlichen Übung werden: Die vielleicht müde gewordene Seele kann über den leiblichen Ausdruck wieder neu in Bewegung kommen und sich gewissermaßen von der leiblichen Erfahrung anstecken lassen.

Wallfahrt als ein Abbild menschlichen Lebens

Der Mensch ist unterwegs; Leben ist Bewegung, nicht Stillstand. Und auf diesem Weg ist der Mensch nicht allein. Er braucht Menschen, die mit ihm gehen, und als Christ weiß er, dass Gott selbst sein Begleiter und seine Kraft zum Leben ist.

Bereits auf dem Weg stand die Gemeinschaft im Mittelpunkt. Die einzelnen Schulgemeinschaften mussten aufeinander achten, konnten miteinander gehen, singen, rasten und beten.

Es ist zu wünschen, dass alle Klassen aus der Fahrt und dem Tag in Altenberg gute Impulse für ihre weitere Zukunft mitnehmen.

 

 

O.Gruschka