18. Januar: Bäume pflanzen am „Tag der Schöpfung“

Heute feiern wir im Bistum David den Tag der Schöpfung. Im Sinn der 2015 von Papst Franziskus veröffentlichten Enzyklika „Laudato si – Über die Sorge für das gemeinsame Haus“, steht alles im Zeichen des Umweltschutzes. Die Ressourcen unserer Erde sind endlich und gerade die Jugend wird sich in Zukunft vermehrt mit dieser Problematik, die uns alle betrifft(!), konfrontiert sehen.

Wir treffen uns im Park Miguel de Cervantes Saavedra im Zentrum von David. Der Park liegt direkt vor der Iglesia Sagrada Familia, wo einige der Kölner Pilger regelmäßig zum Gottesdienst zusammenkommen. Heute werden im Park drei Bäume gepflanzt. Mit dabei ist der Bischof von David, José Luis Kardinal Lacunza Maestrojuán. Das erklärt den großen Presseauflauf. Der Kardinal begrüßt gut gelaunt alle Anwesenden und gibt Ina und Kathi von Domradio.de gerne ein ausgiebiges Interview. Außerdem sind WJTler aus verschiedenen Nationen vor Ort, auch zwei Pilgerinnen aus unserer Wallfahrtsgruppe sind da, um diese Aktion zu unterstützen. Ich schaue durch die Reihen. Hier sind wir Deutschen die Exoten. Die litauische und die deutsche Flagge sind die einzigen europäischen Flaggen, die ich erblicke. Ansonsten überwiegen die Länder aus Mittel- und Südamerika. Brasilien, Argentinien, Kolumbien, Paraguay, Dominikanische Republik usw. Ein schönes Bild. Junge Menschen aus so vielen Nationen, die friedlich zusammen beten, feiern und die gemeinsame Zeit genießen. Simone, aus der Kölner Gruppe, ist mit dabei und zeigt sich erstaunt ob der Offenheit der Panameños und der Menschen aus allen Teilen der Welt. Das kennt sie auch Deutschland nicht so. Tja, so etwas gibt es halt nur beim Weltjugendtag (und vielleicht im Rheinischen Karneval). Eigentlich schade.

Weitere Aktionen für den Umweltschutz

  • Neben der Baumpflanz-Aktion Gibt es viele weitere Maßnahmen zum Schutz unserer Umwelt. Es werden nicht nur Bäume, sondern auch Setzlinge gepflanzt.
  • Kölner Weltjugendtags-Teilnehmer aus der Gemeinde Parroquia San Martin de Porres, wandern in Caldera, nördlich von David, durch die Berge. Sie lassen ihren Gedanken zur Enzyklika „Laudato si‘“, von Papst Franziskus, freien Lauf und feiern eine Messe in der Natur.
  • In Puerto Armuelles reinigen die Pilger, die das Glück haben, am Meer zu wohnen, den Strand und beseitigen zusammen mit den Panameños den Müll.

Im Video interviewt Diözesanjugendseelsorger Tobias Schwaderlapp zwei Pilgerinnen in Puerto Armurelles.

Spontane Party auf dem Parkplatz

Nachdem die Bäume gepflanzt sind, gehe ich ein paar Meter zur Iglesia Sagrada Familia. Neben dem Eingang steht auf dem Parkplatz eine kleine Band. Ein Panameño erklärt, dass die „Pellegrinos“ aus Köln gleich wiederkommen und wir sie hier begrüßen. Aha, ein Begrüßungskomitee also. Der Bus rollt an, die Türen gehen auf und die kleine Musikkapelle legt los. Die Pilger sind noch etwas Verhalten, doch innerhalb von 2 Minuten kommen aus allen Ecken Menschen angerannt und beginnen zu tanzen. Oh, wie schön ist Panama!

Ausblick

Morgen kommen zum ersten Mal alle Pilger der Kölner Wallfahrtsgruppe zu einer Kultur- und Berufungsmesse zusammen. Am Abend gibt es dann ein Jugendfestival mit Musik, Tanz und Feuerwerk. Es wird der letzte Tag im Bistum David sein. Am Sonntag fahren wir nach Panama City zum Weltjugendtag mit Papst Franziskus.

17. Januar: Ausflug zur Gemeinde mit Strand

Panama ist bekannt für schöne Strände und man hat die Qual der Wahl, ob man an den Atlantik im Norden oder den Pazifik im Süden geht. Ich fahre heute mit den Maltesern, die die Kölner Wallfahrtsgruppe medizinisch betreuen, direkt an die Pazifikküste. Der Ort Puerto Armuelles mit der Gemeinde Parroquia San Antonio De Padua ist Nahe der Grenze zu Costa Rica. Dort sind 46 Pilger in Gastfamilien untergebracht, eineinhalb Stunden von der Stadt David entfernt.

Puerto Armuelles an der Pazifikküste

Wir kommen an. Die kleine Kirche San Antonio ist in den obligatorischen WJT-Schmuck eingehüllt. Ich treffe Volker Andres, den Diözesanvorsitzenden des BDKJ DV Köln. Er ist hier Gemeindekoordinator. Eine Frage brennt mir auf den Lippen: wie häufig geht’s zum Strand? „Wir sind leider nicht den ganzen Tag am Strand. Die Gemeinde hier in Puerto hat ein umfangreiches Programm für uns geplant. Nach 40 Stunden Anreise sind wir angekommen, haben dann direkt das volle Programm bekommen. Wir wurden sehr herzlich begrüßt und es wurde ein bisschen Party gemacht.“

Ein echtes Abenteuer: Leben in Gastfamilien

Im weiteren Gespräch erfahre ich, dass die Gastfamilien alles in die Wege leiten, damit es den Pilgern gut geht. Jedoch gibt es vereinzelt kein fließendes Wasser. Ein Hotel sei aber keine Option. Schließlich will man Land und Leute kennenlernen. Andres betont: „Man lernt dadurch auch zu schätzen, was wir in Deutschland für Möglichkeiten haben und lernt auch total zu schätzen, dass die Menschen trotz der teils ärmlichen Verhältnisse alle möglich mache wollen, uns fast den roten Teppich ausrollen.“  

Das klingt ja spannend und irgendwie nach einem kleinen Abenteuer. Ich rede kurz mit Pilgern aus der Gruppe. Auch hier sind die Menschen, wie ich das in anderen Gemeinden auch wahrgenommen habe, super nett und zuvorkommend. Teilweise etwas zu zuvorkommend. Aber wer will es ihnen verübeln. Es ist Weltjugendtag und das ganze Land ist auf den Beinen. Ich habe mich bereits daran gewöhnt, dass man in der Kirche oder auf der Straße von allen Seiten begrüßt wird. Das kennt man aus Deutschland so nicht.

Koreaner sind die pünktlicheren Deutschen

Beim Mittagessen in einer großen Halle nehmen alle Pilger der Gemeinde ihr Mittagessen zu sich. Wir essen Hühnchen mit Reis, „Arroz con Pollo“ genannt, es ist eines der Nationalgerichte des Landes. Schmeckt ganz gut und ich habe mir sagen lassen, es gibt das Gericht auch ohne Fleisch. Hier wird also auf alles geachtet. Neben den deutschen Pilgern sind auch Gäste aus Korea zu Gast und essen gemeinsam mit uns. Unglaublich aber wahr: die deutschen Pilger sind in den Morgenstunden zu spät zum Programm erschienen, während alle Koreaner pünktlich waren. Das ist natürlich ein herber Schlag für ein deutsches Selbstverständnis, bei Terminen immer „On Time“ zu sein. Aber auch solche Dinge lernt man beim WJT.

Strände wie im Urlaubskatalog

Und ja, wir waren natürlich am Strand. Während ein Teil der Pilger gegen die koreanische Gruppe ein Fußballspiel bestreitet (mir ist es dafür ein bisschen zu warm), gehen wir mit einigen Leuten ans Meer. Das Wasser hat Badewannen-Temperatur. Es sind 32 Grad und die Sonne scheint.

Aber: wir dürfen nicht schwimmen gehen. Zwei Sicherheitskräfte beobachten uns am Strand und betonen mehrfach, man solle nicht schwimmen gehen. Irgendwie ein skurriles Bild. Aber das gehört dann wohl zur generellen Fürsorge, die von allen Panameños und insbesondere von den Gastfamilien zu spüren ist. Wir belassen es daraufhin dabei, nur mit den Füßen im Wasser zu planschen und machen uns wieder auf zur Gemeinde-Kirche. Es wartet der nächste Programm-Punkt. Ein straffer Ablaufplan.

Ganz Panama ist im Weltjugendtags-Fieber

Kurz bevor wir zurück nach David fahren, hält ein Pick Up vor mir am Straßenrand. Er sagt etwas auf Spanisch und ich verstehe es nicht (mein Spanisch ist nicht sehr ausgereift, muss ich zugeben). Ich gehe näher ans Auto. Er grinst, fängt an zu winken und sagt: „Welcome to Panama“. Dann fährt er wieder.

Diese kleinen Gesten zeigen mir und den Pilgern immer wieder - hier herrscht besondere Atmosphäre. Ein vielfältiges Miteinander, in alltäglichen Dingen, in den Gastfamilien und im Gottesdienst. Drei Tage bleiben uns noch im Bistum David und dann geht es weiter nach Panama City. So wie die ersten Tage verlaufen sind, kann es gerne weitergehen!

Der WJT-Reporter André

In Puerto Armuelles

16. Januar (Teil 2): Schon wieder?: Anreise mit Hindernissen

Unser Teil der Kölner Reisegruppe ist ja bereits gut in David angekommen. Die Pilger, die über San José (in Costa Rica) geflogen sind, kommen aber erst einige Stunden später an. Geschlagene 36 Stunden sind sie unterwegs, als sie aus dem Bus aussteigen. Die Gemeinde „Catedral de San Jose“ wartet schon auf sie. Und damit meine ich wirklich ALLE. Schaut euch mal die Bilder an. Jung und Alt singen und tanzen, als ob da gerade Popstars aus dem Bus aussteigen.

Wie den Pilgern sieht man auch Diözesanseelsorger Tobias Schwaderlapp die Anstrengungen der letzten Stunden an. Als ich ihn frage, wie es ihm geht, antwortet er: „Das war schon eine anstrengende Anreise. Aber ich würde sagen, es ist eine echte Weltjugendtags-Anreise. Das ist keine Rentnerfahrt, sondern der Weltjugendtag. Da gehört ein bisschen Anstrengung dazu. Und gerade, wenn man so richtig am Ende ist, ist man eigentlich noch mal viel empfänglicher für die ganzen neuen Eindrücke, die jetzt auf uns einströmen. Gerade die Herzlichkeit, mit der wir empfangen wurden, war super schön. Es ist einfach schön, hier zu sein.“ Einige Minuten später hat er noch die Kraft, eine Rede zu halten (auf Spanisch und auf Deutsch) und zu tanzen.

Warum die Anreise aus Costa Rica so lange dauerte

Nun ja, die Grenzbehörden arbeiten sehr langsam und da zum WJT viele junge Katholiken über Costa Rica mit dem Bus nach Panama einreisen, hat sich alles in die Länge gezogen, sodass man an der Grenze bis zu 6 Stunden warten musste. Aber wie sagt der Rheinländer?: Et hät noch immer jot jejange! Bei dieser Mammut-Anreise eine gute Einstellung.

Ankunft der San José-Reisegruppe

Willkommen in der Gemeinde Parroquia La Sagrada Familia

Gleiche Stadt. Andere Gemeinde. Hier wirken die jungen Pilger erholt. Die Nachtankunft haben sie gut weggesteckt. An der Iglesia Sagrada Familia angekommen herrscht ein buntes Treiben. Panameños und die Gäste scheinen sich gut zu verstehen. WJTler berichten, wie gastfreundlich und nett sie in ihren Gastfamilien empfangen wurden. Bevor wir den Gottesdienst feiern, spazieren wir alle gemeinsam durch den Park. Und was darf dabei nicht fehlen? Natürlich, die Fahnen und die WJT-Hymne. Nach einer kleinen Runde zieht die Menge in die Iglesia Sagrada Familia ein.

Der Gottesdienst ist besonders und natürlich auf Spanisch. Eine kleine Band spielt Musik und jeder klatscht und singt aus vollem Herzen mit. Nicht nur ich bin beeindruckt. Neben der Kölner Wallfahrtsgruppe sind auch junge Menschen aus Kolumbien, Argentinien, Paraguay und Litauen in der Gemeinde untergebracht. Alle Gäste werden extra nach vorne gebeten, um sich kurz der Gemeinde zu zeigen. Übrigens: Die drei Pilger aus Litauen erleben mit unserer Reisegruppe zusammen die Tage der Begegnung. Am Sonntag reisen wir auch gemeinsam weiter nach Panama City.

Eine kleine Tanzeinlage

Herzliche Begegnungen mit wildfremden Menschen

Bevor ich mich auf den Heimweg mache, bedanken sich noch drei wildfremde Panameños bei mir und umarmen mich. Das sind wirklich sehr, sehr herzliche Menschen. Das ist vielleicht das Besondere an Weltjugendtagen: Trotz Sprach- und Kulturunterschieden überwindet man diese Grenzen. Dazu trägt auf jeden Fall der gemeinsame Glauben bei. So verständigt man sich und lernt andere – und auch sich selbst – besser kennen.

Euer WJT-Reporter André

In der Gemeinde La Sagrada Familia

16. Januar (Teil 1): Müde aber glücklich – Ankunft im Bistum David

Was uns jetzt noch von den „Tagen der Begegnung“ im Bistum David trennt: 8 Stunden Busfahrt. Die Fahrt ist ruhig und wir Pilger sind alle müde. Ich kann das ganz gut nachvollziehen. Ich bin auch hundemüde. Jedoch überwiegt die Freude auf die nächsten zwei Wochen. Und dann im Dunkeln, ganz unscheinbar, erreichen wir mitten in der Nach das Bistum David und damit die „Tage der Begegnung“.

Es ist 02:00 Uhr nachts (Ortszeit). Unglaublich, wir werden mit Fahnen und Gesängen empfangen, die WJT-Hymne ist natürlich auch dabei. Damit habe ich nicht gerechnet. Ein bisschen wie der Karneval im Rheinland. Nur ein bisschen kleiner. Nach einem kurzen ¡Hola! geht es aber auch ins Bett. Die Akkus wieder aufladen, nach knapp 27 Stunden Anreise. Eine kleine Zeitverzögerung.

Die anderen Teilnehmer aus dem Erzbistum Köln, die über San José geflogen sind, warten am Flughafen auf die Busse. Sie kommen in den nächsten Stunden an.

Die Teilnehmer sind vom Flughafen Panama City gut in David (Parroquia La Sagrada Familia) angekommen.

Mehr zum WJT in den Social Media-Kanälen

Mit Ina und Kathi von Domradio.de berichten wir gemeinsam über den WJT und die Geschehnisse in David. Wir sind natürlich auch bei Social Media für euch unterwegs via > Twitter des Erzbistums, > Twitter-Kanal von Domradio, auf der > Facebook-Seite des Erzbistum Köln, der > Facbook-Seite von Domradio und zusätzlich auf dem Instagram-Account von Domradio.de. Also, haltet Ausschau nach #WJT2019, #Panama2019 und bleibt uns hier auf dem Online-Blog treu.

Ach, was ich fast vergessen habe, zu sagen: Wir haben hier eine Zeitverschiebung von 6 Stunden. Also, nicht wundern, wenn Einträge zeitlich versetzt eintrudeln. Bis später. Euer André

15. Januar: Start zum WJT 2019 nach Panama – leider nicht für alle

Für mich und einen Großteil der Kölner Wallfahrtsgruppe geht es heute gen Panama. Leider heben nicht alle ab. 20 Jugendliche und ein Begleiter am Boden bleiben und werden aufgrund des Streiks am Frankfurter Flughafen erst am kommenden Sonntag nach Panama City nachkommen. Das macht mich und viele andere aus der Gruppe sehr traurig. Das Ferienwerk Köln, der BDKJ DV Köln und die Jugendseelsorge haben alles Mögliche versucht. Jedoch lässt sich an dieser Situation nichts ändern. Leider...

Pfarrer René Fanta, BDKJ-Diözesanpräses und Teil der Wallfahrtsleitung, gehört zu der Gruppe, die zunächst in Deutschland bleiben muss. „Für viele Jugendliche ist es der erste Weltjugendtag und die Vorfreude, Teil dieser großen Gemeinschaft zu sein, war natürlich besonders groß“, sagt René Fanta. „Die Nachricht, dass wir heute nicht fliegen, müssen wir erstmal sacken lassen. Wir machen uns dann am Sonntag auf den Weg zum Weltjugendtag in Panama City.“

23 Stunden Anreise

Ich hatte Glück. Mein Flug wurde umgebucht und ich mache mich mit einer kleinen Gruppe der insgesamt 162 Teilnehmer über Madrid auf den Weg nach Panama City. Gerade sitze ich im Flieger nach Madrid. Ein vergleichsweise kleines Teilstück. Darauf folgen 11 Stunden Flug nach Panama City und dann weitere 8 Stunden Busfahrt ins Bistum David. Das bedeutet: Ca. 23 Stunden Anreise. Eine kleine Weltreise. Aber diesen Weg nehme ich gerne in Kauf.

Ich bin erleichtert, atme tief durch und freue mich nun auf alles weitere, was kommt. Weil ich im Flugzeug keinen Empfang habe, bin ich nun erst mal raus. Ich melde mich natürlich, wenn wir gut und (hoffentlich) ohne größere Zeitverzögerung angekommen sind.

Über den Wolken Richtung #WJT 2019

Ich werde wach. Kurze Orientierungslosigkeit gefolgt von Müdigkeit. Ich realisiere, dass ich im Flugzeug sitze und bringe den Sitz in eine aufrechte Position. Ich trinke einen Schluck Wasser. Wie lange ist es noch bis Panama City? 2 Stunden. Und dann: Weltjugendtag. Das wird ein Ding. Unglaublich, wir sind fast da.

Gelandet in Panama

Ich ordne so langsam meinen Kram und meine Gedanken. Das Flugzeug landet. Nach knapp 11 Stunden, bin ich wahrscheinlich nicht der Einzige, der denkt: „Schnell raus aus dem Flieger!“ Wir gehen in die Flughafen-Halle und wen erblicken wir? Den Erzbischof von Panama José Domingo Ulloa Mendieta. Quasi das Pendant zu unserem Kölner Erzbischof Kardinal Woelki. Jetzt fehlt nur noch Papst Franziskus. ;)

Nach einem schnellen Gruppenfoto geht’s weiter. An der Passkontrolle staut es sich ein bisschen. Das tut der Stimmung aber keinen Abbruch. Immer wieder stimmen Wallfahrtsgruppen Lieder an und machen die Wartezeit vergessen. Nach einiger Zeit steigen wir dann in den Bus Richtung David. 

Auf dem Weg nach Panama

Reisesegen von Kardinal Woelki

14. Januar: Morgen heben wir ab – oder doch nicht?

So langsam steigt bei mir die Anspannung, aber auch die Vorfreude. Morgen starten wir nach Panama. Aber es gibt ein Problem: Warnstreiks am Frankfurter Flughafen. Ich bin nervös und hoffe, dass sich doch noch alles klärt. Während der Großteil der Reisegruppe vom Düsseldorfer Flughafen startet, sind 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (mich eingeschlossen) vom Streik in Frankfurt betroffen. Eventuell wird unser Flug storniert.

Jetzt heißt es abwarten und Tee trinken. Das Ferienwerk Köln, unser Reiseveranstalter, versucht momentan eine Lösung zu finden. Ich bin guter Dinge und werde natürlich berichten, ob alles klappt. Ab morgen gibt es dann auch die ersten Fotos von der Anreise.

Täglicher Blog vom WJT - Wallfahrt der Jugendseelsorge - Papst Franziskus

11. Januar 2019 Newsdesk/gro

Ab Dienstag, 15. Januar finden Sie auf dieser Seite den täglichen WJT-Blog.

Tägliche Eindrücke für diesen Blog schreibt und fotografiert André Grosser. Wenige Tage vor dem Abflug nach Panama ist der Social Media Redakteur bereits voller Vorfreude: "Für mich ist es der 1. Weltjugendtag (neben dem WJT in Köln 2005) und ich freue mich schon sehr, ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein und in Panama Menschen aus aller Welt kennenzulernen und unseren Glauben gemeinsam zu leben."

Reisegruppe mit 162 Jugendlichen

Am 15. Januar startet die Reisegruppe des Erzbistums Köln nach Panama. In vier unterschiedlichen Fliegern reisen 162 Jugendliche und junge Erwachsene zum Weltjugendtag 2019. Mit 42 Pilgern kommt die größte Gruppe aus Köln. 17 kommen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis und 13 aus Düsseldorf.

Der Weltjugendtag steht unter dem Motto „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast“ (Lk 1,38) und stellt die Mutter Gottes in den Mittelpunkt. Die Wallfahrt der Jugendseelsorge im Erzbistum Köln fängt mit den „Tagen der Begegnung“ in der Diözese David an. Die Begegnung mit Gastfamilien und Altersgenossen sowie die gemeinsame Feier des Glaubens stehen im Vordergrund. Von der Diözese David aus geht es am 20. Januar zum Weltjugendtag nach Panama City, der vom 22. bis zum 27. Januar stattfindet. Zum Programm gehören Katechesen, ein Jugendfestival, Großveranstaltungen wie die Eröffnungsmesse, das Papstwillkommen und ein Kreuzweg.

Programmablauf

Di., 15. Januar: Abflug in Richtung Panama

16.-20. Januar: Tage der Begegnug im Bistum David

Mi., 16. Januar: Willkommenstag
Do., 17. Januar: Pfarrgemeindetag
Fr., 18. Januar: Tag der Schöpfung
Sa., 19. Januar: Diözesaner Begegnungstag
So., 20. Januar: Familientag und Weiterreise nach Panama

21.-27. Januar: Weltjugendtag in Panama City

Mo., 21. Januar: Ankunft in Panama City
Di., 22. Januar: Besuch eines Adveniat-Projekts, Eröffnungsmesse
Mi., 23. Januar: Katechese, Jugendfestival und Deutscher Pilgerabend
Do., 24. Januar: Katechese, Jugendfestival, Papst-Willkommen
Fr., 25. Januar: Katechese, Jugendfestival, Kreuzweg
Sa., 26. Januar: Pilgerweg zum Abschlussgelände Metro Park, Vigil mit Papst Franziskus
So., 27. Januar: Abschlussgottesdienst mit Papst Franziskus

28.-30. Januar: Ausklang, Rückflug nach Deutschland

WJT-Song 2019 auf Deutsch

WJT-Song auf Spanisch