Erzbistum Köln – Diözesan-Caritasverband – Virtuelle Realität

28. September 2018 Newsdesk/sam

Kardinal Woelki ist am Freitag an Bord der MS RheinEnergie zusammen mit 500 Senioren und 120 Schülern zu einer vierstündigen Tour über den Rhein aufgebrochen. Mit der 13. Schifffahrt „Alt und Jung in einem Boot" setzten der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln und der Caritasverband für die Stadt Köln ein Zeichen für den Zusammenhalt der Generationen.

Nach einer gemeinsamen Andacht gab es Zeit für Gespräche, Essen und Gesang. Ulrich Schwarz, Leiter des Caritas-Altenzentrums St. Maternus in Köln, stellte mit Bewohnern seiner Einrichtung außerdem eine Virtual-Reality-Brille für den Einsatz in Altenzentren vor. Mit der Brille ist es beispielsweise möglich, einen virtuellen Rundgang durch den Kölner Dom zu machen. Kardinal Woelki ließ es sich nicht nehmen, die Brille auch einmal aufzusetzen.

Neben den Senioren aus 70 Caritas-Altenzentren im Erzbistum Köln und ihren Betreuern sowie den Schülern des Berufskollegs St.-Nikolaus-Stift in Zülpich, der Kölner Louise-von-Marillac-Pflegeschule und der Krankenpflegeschule des St. Elisabeth-Krankenhauseses in Köln-Hohenlind, waren auch Jugendliche der Caritas-Jugendhilfe-Gesellschaft (CJG) und 20 Stifter der CaritasStiftung im Erzbistum Köln mit an Bord.

Den Anstoß für die generationenverbindende Schifffahrt gab eine Äußerung von Papst Benedikt XVI. beim Weltjugendtag in Köln im Jahr 2005: „Wir dürfen die alten Menschen nicht ihrer Einsamkeit überlassen.“ Um symbolisch den Austausch zwischen den Generationen zu fördern, organisiert der Diözesan-Caritasverband seit 2006 jährlich die Fahrt mit der MS RheinEnergie über den Rhein.