Zeichen der Taufe - Erzbistum Köln

Zeichen der Taufe

Die Zeichen der Tauffeier

Bezeichnung mit dem Kreuz:


Der Priester oder Diakon, die Eltern und manchmal auch die Paten bezeichnen die Stirn des Kindes mit dem Kreuz. Das Kreuz ist Zeichen Christi; es erinnert an sein leiden und Sterben; es ist für die Christen zugleich Zeichen seines Sieges über den Tod, die Auferstehung. Die Besiegelung mit dem Kreuzzeichen ist Ausdruck der Zugehörigkeit zu Christus und zur Gemeinschaft der von Christus erlösten.

Übergießen mit Taufwasser:


Wasser ist das auffälligste Symbol der Tauffeier. Der Priester oder Diakon tauft die Kinder einzeln durch dreimaliges Übergießen mit Wasser. Er spricht dazu: „ Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“
Wasser ist das Element des Lebens. Kein Leben auf diesem Planeten ohne Wasser. Bei der Taufe wird mit dem Zeichen des Wassers die lebensspendende Kraft Gottes, in die das Kind hinein genommen ist, zum Ausdruck gebracht.

Salbung mit Chrisam:


Christen bezeichnen Jesus Christus als Messias, das bedeutet: der Gesalbte und Gesandte Gottes. Die Salbung mit Chrisam, einer Mischung von Olivenöl und Balsam, ist Zeichen für die Zugehörigkeit zu Christus und zur Gemeinschaft der Kirche.

 

Das Überreichen des weißen Kleides:


Das weiße Kleid drückt aus, dass der Getaufte durch die Taufe eine neue Schöpfung geworden ist, ein österlicher Mensch, der zur ewigen Herrlichkeit berufen ist.

Die Übergabe der brennenden Kerze:


Die Osterkerze ist Zeichen für den auferstandenen Christus. Er ist das Licht der Welt. In der Taufe erhalten die Menschen Anteil am Leben Christi. Die Taufkerze ist Symbol für die Eingliederung in die österliche Lebensgemeinschaft.